Unser Therapieangebot richtet sich an Patienten von 18-65 Jahren. Wir behandeln stationär (offene Station, 20 Plätze) und tagesklinisch (13 Plätze).
Schwerpunktindikationen sind:
Bei klaren psychotherapeutischen Zielsetzungen sehen wir unsere Aufgabe auch in der Behandlung von Patienten mit Psychosen und bipolaren Störungen, sowie mit anderen psychischen Erkrankungen.
Die Aufnahme erfolgt nach ärztlicher Einweisung. Kostenträger sind alle Kassen. Ein langwieriges Aufnahme- bzw. Antragsverfahren entfällt. Dadurch ist bei festgestellter Indikation eine zeitnahe Aufnahme möglich.
Wir streben eine heimatnahe Versorgung an. Angehörige werden in die Diagnostik und die Behandlung einbezogen. Die Vernetzung mit gemeindepsychiatrischen Strukturen (niedergelassene Psychiater und Psychotherapeuten, SPDI, Selbsthilfeorganisationen, ambulant betreutes Wohnen etc.) ermöglicht eine abgestimmte Behandlungsplanung. Zeit- und Informationsverluste an den Schnittstellen der Behandlungseinrichtungen können so minimiert werden. Durch eine enge Kooperation mit der RPK kann bei entsprechender Indikation bereits während der Behandlung eine folgende medizinische/berufliche Rehabilitation eingeleitet werden.
Gerade psychosomatische Krankheitsbilder erfordern eine enge Kooperation mit anderen Fachdisziplinen. Unsere enge Kooperation mit dem Klinikum Kempten-Oberallgäu nutzen wir hierfür.
Bezirkskrankenhaus
Kempten (Allgäu)
Angebot für Medizinstudentinnen und -studenten im praktischen Jahr
Veranstaltungen:
08.02.2012 16:00 Uhr, Dr. Anita Kaupp (BKH Kempten), Prof. Dr. Peter Brieger: Postpartale psychische Störungen
15.02.2012 16:00 Uhr, Prof. Dr. Bruno Müller- Oerlinghaus (Berlin/Kressbronn): Die antisuizidale Wirkung von Lithium
07.03.2012 16:00 Uhr, Priv.-Doz. Dr. Leo Hermle (Göppingen): Beziehungen der Modellpsychose zu funktionellen und drogeninduzierten Psychosen (experimentelle, klinische und epidembiologische Aspekte)
18.04.2012 16:00 Uhr, Dr. Bernd Meyjohann (Chefarzt Innere Medizin und Rehabilitation, Asklepios Klinik Lindau): Bewegungsstörungen
23.05.2012 16:00 Uhr, Prof. Dr. Max Schmauß (BKH Augsburg): Ist der irreversible MAO- Hemmer Tranylcypromin (Jatrosom R) noch up to date in der Behandlung depressiver Störungen